Detlef Träbert
So lernt mein Kind ganz konzentriert

Detlef Träbert: Was tun? So lernt mein Kind ganz konzentriert, 6. Aufl., Hamburg (AOL-Verlag in AAP-Lehrerfachverlage) 2014, 80 S.

 7,00

Inhalt

Aus dem Vorwort (PDF)

Rezension von lernclick
Rezension Dr. Reinhold Miller
Rezension LZ Rheinland, 11/2006
Rezension Prof. Dr. Rudolf Knapp
Rezension Christel Unshelm

Rezension Prof. Dr. Wulf Wallrabenstein
Rezension Horst Kasper
Rezension BW Agrar

 

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Inhaltsverzeichnis
 

Vorwort  

Liebe Eltern

1.  

Beobachtungen zum Konzentrationsverhalten

2.  

Was ist eigentlich 'Konzentration'?

3.  

Was steckt hinter Konzentrationsproblemen?

4.  

Die Grundlagen für konzentriertes Lernen

5.  

Der Rahmen für Hausaufgaben und Lernen

6.  

Pausen fördern die Konzentration

7.  

Musik - Farben - Düfte - Bewegung - Was konzentriertes Arbeiten fördert

8.  

Konzentration in schulischen Stresssituationen

9.  

Ein Training gegen Flüchtigkeitsfehler

10.  

Entspannung

11.  

Schlussgedanken, oder: Das Konzentrationszelt

Anhang  

Hilfreiche (Internet-)Adressen

 

Renzensionen
 

Das schreibt www.lernclick.de, das Fachportal für die richtigen Materialien zum Lernen, und empfiehlt das Buch mit seinem Empfehlungssiegel (lekl) 08.06.2007
 

In einem „Schritt-für Schritt-Erfolgsprogramm“ geht der Diplom-Pädagoge Detlef Träbert dem Geheimnis konzentrierten Lernens nach. Wissenschaftlich belegt, dabei aber für jeden verständlich formuliert zeigt er erste Beobachtungen von Konzentrationsproblemen, Ursachen und Hilfestellungen auf, gibt Eltern konkret anwendbare Techniken in die Hand.

Ursachen für Konzentrationsprobleme

Konzentration ist wichtig, beim Spielen wie beim Lernen, für Erwachsene wie auch für Kinder. Doch was tun, wenn Kinder anstatt die Hausaufgaben zu erledigen unmotiviert auf ihrem Stift herumkauen oder aus dem Fenster starren? Genaues Hinschauen ist angesagt. Langweilige Aufgabenstellungen, Überforderung, emotionaler Stress, Ernährungs- oder Schlafdefizite – es gibt viele Ursachen für Konzentrationsprobleme. Detlef Träbert schildert Einzelbeispiele und zeigt an ihnen anschaulich auf, wo der Hase im Pfeffer liegen kann. Nach ersten Beobachtungen zur Einschätzung des vorliegenden Problemumfangs kommen konkrete Tipps für rasche, aber vor allem dauerhafte Verbesserung der Konzentration ins Spiel. Neben Strukturierungsvorschlägen für den Alltag, Möglichkeiten aktiver Lernpausen und Entspannungsübungen spricht der Autor die Eltern als Motivator und Vorbild ihrer Sprösslinge an. Das bedeutet keinesfalls, jeden Schritt des Kindes von nun an zu planen. Vielmehr sollen zum Teil grundlegende Veränderungen im Tagesablauf zu mehr Konzentration aufs Lernen und damit zu gesteigerten Erfolgserlebnissen der Kinder führen.

Vom Fachmann für jeden

Ist Träbert auf sein Gebiet spezialisiert, verweist an gegebenen Stellen auf Studien, weiterführende Literatur und hilfreiche Adressen, so berücksichtigt er stets eins: Profis für das eigene Kind sind die Eltern. Sie können beobachten, wo die möglichen Ursachen für Konzentrationsschwächen liegen, wie ausgeprägt diese sind, können das Umfeld entsprechend umgestalten und Neugierde auf Neues sowie die nötige Motivation erzeugen. Also gibt er ihnen in verständlichen Worten innerhalb gut strukturierter Kapitel die passenden Hilfestellungen in die Hand. Das reicht von einer Checkliste zur Einschätzung der möglichen Ablenkungsquellen bis hin zu Spielanleitungen und allgemeinen Hinweisen zur Konzentrationsförderung.

Fazit

Die ungeteilte Aufmerksamkeit der Eltern ist Detlef Träbert gewiss, wenn sie beginnen, seinen Erklärungen rund um die Konzentration zu folgen. Leicht umsetzbare Tipps sowie generelle Veränderungsvorschläge nach vorhergegangenen Diagnosehinweisen fügen sich zu einem gut lesbaren und hilfreichen Elternratgeber zusammen.


Detlef Träbert: So lernt mein Kind ganz konzentriert,
Lichtenau (AOL-Verlag) 2006, 80 S., € 8,95

 

Nein, nicht schon wieder ein Konzentrationsratgeber!

Doch! Und besonders der von Detlef Träbert, einem erfahrenen Schulexperten, zuhause in Theorie und Praxis. Sein 80-seitiges Buch hebt sich wohltuend und wirksam von anderen ab durch knappe wichtige sachliche Informationen und durch eine Fülle von Beispielen aus der und Tipps für die Praxis.

Das lernende Kind steht bei ihm im Mittelpunkt - und er bietet Ideen zu erfolgreichem und konzentriertem Lernen und zur zügigen Erledigung der Hausaufgaben an, gibt Tipps beim Verhindern von Flüchtigkeitsfehlern und Hilfen, um bei Klassenarbeiten konzentriert zu sein.

Der Autor breitet sein Füllhorn in elf Kapiteln aus mit den Schwerpunkten der Erörterung des konzentrierten Lernens, der Förderung konzentrierten Arbeitens, des Umgangs mit Stress und Entspannung und der Berücksichtigung von Pausen. Dazwischen eingestreut sind Fragebogen, Grafiken, Bilder, Aufgaben und Trainings.

Was mich besonders angesprochen hat, ist die Art und Weise des Schreibens: ernst, fundiert und zugleich locker; präzise und anschaulich, verallgemeinernd und beispielhaft, spannend, nie langweilig, hilfreich, aber nie moralisierend - und ebenso deutlich wird: Kinder sind keine Maschinen, Konzentration ist nicht machbar, aber sie kann vielfältig gefördert werden!

Dr. Reinhold Miller 

So stand es in Heft 11/2006 der LZ Rheinland, S. 71

Buchtipp: Wie ist das mit der Konzentration?

( Stu) Konzentrationsprobleme bei Kindern sind oft die Ursache für schlechtes Abschneiden in der Schule. Dabei könnten Eltern ihren Kindern leicht Hilfestellung geben. Der Schulberater Detlef Träbert beschreibt in seinem neuen Ratgeber-Buch auf 80 Seiten äußerst praxisnah und leicht verständlich, was hinter Konzentrationsproblemen steckt und bietet konkrete Lösungen an. Diese reichen von Ernährungs-, Schlaf- und Bewegungstipps über die elterlichen Leistungsanforderungen, die Arbeitseinteilung und Pausengestaltung bis hin zur Bewältigung von Prüfungssituationen. Insgesamt ein Buch, das allen Eltern nur zu empfehlen ist.

Konzentrationsförderung

Erneut ein Praxisbuch von Detlef Träbert. Als viel gefragter Schulberater und Referent verfügt er über eine Fülle von Erfahrungen, um zu wissen, wo Lehrkräften und Eltern der Schuh drückt und welche wirksamen Alltagshilfen sie brauchen, damit sie kindgerechte Erziehungs- und Lernprozesse auch in schwierigen Fällen in Gang setzen können. Diesmal widmet er sich der Tatsache und Problematik, dass viele Kinder sich beim schulischen Lernen schlecht konzentrieren können. Man spricht hier z.B. bei den 13-16Jährigen vom hohen Satz von 40%. Um die Problematik haben sich zwar bereits viele Fachleute bemüht, dennoch gelingt es Detlef Träbert, gut aufbereitete und fachlich fundierte Orientierungen und Tipps zu vermitteln. Und er tut das sprachlich gekonnt. Bei seinen kind- und umweltorientierten Ansatzmöglichkeiten wird stets deutlich, dass die Problematik eines multifaktoriellen Erklärungsansatzes bedarf.

Das Buch weist 11 Kapitel auf, in denen der Autor folgenden Aspekten nachgeht: Verhaltensbeobachtung; Verständnis von Konzentration und Konzentrationspro-blemen; Grundlagen für konzentriertes Lernen; Rahmen für Hausaufgaben und Lernen; Förderungen von Konzentration; Konzentration in schulischen Stresssituationen; Training gegen Flüchtigkeitsfehler; Entspannung. Im Anhang listet er einige hilfreiche Internet-Adressen auf.

Jedes der 11 Kapitel enthält neben theoretischen Grundlagen aussagekräftige Beispiele und Tipps. Viele Übungen im Buch fordern geradezu die enge Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule auf diesem Gebiet heraus. Der Einstieg in die Facetten von Konzentrationsproblemen und pädagogischen Bewältigungsmöglichkeiten muss nicht mit dem ersten Kapitel beginnen. Das ist gerade für ungeduldige und zeitgestresste Lehrkräfte und Eltern wichtig.

Ein wirklich empfehlenswertes Buch mit einem gut verständlichen „Schritt-für-Schritt-Erfolgsprogramm“, das die Übernahme in die eigene pädagogische Praxis sehr erleichtert.

Prof. Dr. Rudolf Knapp
Wiss. Beirat der AHS

 
Dieses Buch ist in erster Linie für Eltern gedacht, aber auch als Grundlage für Beratungsgespräche in der Lerntherapie einsetzbar.

Der Autor informiert in auch für Laien gut verständlicher Form kurz über das Thema Konzentration, um anschließend seine (aus Seminaren und Ratgebertexten teilweise schon  bekannten) Ideen für ein erfolgreiches (Schul-)Arbeiten dem Leser nahe zu bringen.

Er schildert dabei umfassend die möglichen Ursachen von Konzentrationsproblemen, an denen die Umwelt (also auch das Elternhaus) ja durchaus ihren Anteil hat - immer wieder durchsetzt mit kleinen Episoden aus dem Alltag - in einer Haltung, die es Eltern leicht macht, die Ratschläge des Autors anzunehmen und den eigenen Erziehungsalltag  zu überprüfen.

Besonders gefallen hat mir die kritische Distanz des Autors zu seinen Ideen („Wenn ein Kind eine Übung ablehnt, wird sie ihm auch nicht nützen“) und der sicher nicht nur für Eltern gedachte Gelassenheitsspruch vom Schluss des Buches: „Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, die Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

 Christel Unshelm
Lerntherapeutin

Hilfe, mein Kind kann sich nicht konzentrieren!

Eltern haben heute große Probleme, sich nicht von der allgemeinen Hysterie über die Zukunftschancen ihrer Kinder anstecken zu lassen. Von allen Seiten gibt es Druck mit angstauslösenden Botschaften – fast täglich wird in den Massenmedien, in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen über das Schulversagen, soziale Verwahrlosung, mangelnde Zuwendung und vor allem über zunehmende Konzentrationsmängel der heutigen Kinder- und Schülergeneration berichtet. Auf der anderen Seite zeigen zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, dass die Konzentrationsschwäche ein seit langem bekanntes, aber eben auch sehr komplexes Problem ist, bei dem eine einfache Ursachenbeschreibung mit einer schnellen praktischen Hilfe für die Kinder sehr schwierig ist.

Unterschiedliche Einschätzungen, Unsicherheiten in der Elternrolle und Verwirrung durch vorschnelle Zauberformeln, aber auch die beliebten Schuldzuschreibungen nach dem Motto: „Das ist vor allem Aufgabe und Problem der Schule“ oder: „Die Eltern produzieren selbst mit überzogenem Ehrgeiz die Problematik“ steigern die Gefahr, dass letztlich wieder das Kind mit seinen Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten auf der Strecke bleibt.

Was also kann man tun oder genauer: Wie kann ein vernünftiger, sachbezogener und erzieherisch verantwortlicher Umgang mit dem Konzentrationsverhalten von Kindern entwickelt werden? Wie können vor allem Eltern, aber auch Lehrende für eine gezielte Hilfe bei diesen Schwierigkeiten gewonnen werden? Diese Frage beantwortet der Autor Detlef Träbert auf geradezu vorbildliche und praktische Weise in einem neuen Ratgeber des AOL-Verlags mit dem Titel „Was tun? So lernt mein Kind ganz konzentriert.“ Wer dieses gleichermaßen verständlich, einfach und hilfreich geschriebene Buch in die Hand nimmt, erkennt schon beim Durchblättern: Hier hat ein ausgewiesener Fachmann es geschafft, auf der Grundlage eines differenzierten und überzeugenden Ansatzes die vielfältigen Probleme auf den Punkt zu bringen! Seine Botschaften kommen an, denn sie sind eltern- und verständnisbezogen formuliert. So hat dann auch der etwas forsche Untertitel „Das Schritt-für-Schritt-Erfolgsprogramm“ seine Berechtigung: Eltern erfahren direkt und „umsetzungsnah“, wie ihr Kind beispielsweise die Hausaufgaben konzentriert und zügig schaffen kann, wie ärgerliche Flüchtigkeitsfehler vermieden und wie mit praktischen Tipps das Lernen gefördert werden kann.

Das Buch führt Eltern (und auch Lehrer) zunächst sehr anschaulich in die Konzentrationsproblematik (Beobachtung, Definition, Grundlagen des Lernens etc.) ein und zeigt, dass der erfahrene Autor die Gabe hat, komplexe wissenschaftliche Erkenntnisse ohne Substanzverlust zusammenzufassen. Über schlaglichtartig angebotene Einsichten und Weisheiten wird die ausgewiesene Grundposition schnell deutlich: „Guter Wille kann Berge versetzen, wenn er mit systematischem Wissen gepaart ist!“

Der gesamte Text wird immer leserbezogen aus überzeugenden Alltagsbeispielen, Dialogen, Fällen, Lernsituationen, Checklisten und Übersichten gewonnen und dabei so aufbereitet, dass auch das gewohnte (klischeehafte) Denken in Frage gestellt wird. Beispiel Schuldzuweisung: „Du bist wohl gestört!“ Träbert stellt dagegen: „Stattdessen müssen wir fragen: ‚Wer oder was stört dich?’“ Mit zahlreichen Tipps, einer klaren Struktur und praktischen Vorschlägen werden nach den einsichtsreichen Grundlagen für das Lernen die direkten Hilfen entwickelt – bis hin zu den Feldern, bei denen es wirklich „brennt“: Konzentration in schulischen Stresssituationen, Training gegen Flüchtigkeitsfehler, Entspannung. Auch der leidige Diskussions-Dauerbrenner „Hausaufgaben mit oder ohne Musik?“ wird differenziert behandelt, so dass kaum eine Frage ausgesperrt bleibt, die nicht mit vorbildlicher Entschiedenheit und freundlicher Klarheit beantwortet wird.

Mir bleibt nur zu sagen: Wie schade, dass ich dieses Buch nicht schon früher verfügbar hatte – für mich als Schüler und Lerner, für die Arbeit mit Eltern und Lehrern, die öffentlichen Vorträge. Doch es gibt einen Trost: Für meine Enkelkinder kommt es gerade noch rechtzeitig!

Prof. Dr. Wulf Wallrabenstein
Erziehungswissenschaftler, Hamburg

 
Welche Mutter, welcher Vater kennt es nicht, das leidige Problem mit der Konzentration! Auch die Lehrerinnen und Lehrer können ein Lied davon singen. Mit manchen Schulklassen ist manchmal überhaupt kaum ein konzentriertes Lernen zu erreichen. Was also tun? Der Diplompädagoge Detlef Träbert kennt das Problem schon aus seiner langjährigen Lehrertätigkeit und heute sowieso, da er als freier Schulberater arbeitet. Er erlebt es als das Hauptproblem in seiner Tätigkeit und er hat eine Menge an Wissen und praktischen Wegen zusammengetragen in diesem kleinen Buch, damit Sie selbst mit Ihrem Kind an der Auflösung der Schwierigkeiten arbeiten können. Es sind sehr konkrete Schritte von der Bestimmung der Art der Schwierigkeiten speziell Ihres Kindes bis hin zu wunderschön beschriebenen Übungen, die Ihnen mit Ihrem Kind zusammen erfreuliche Erfahrungen mit Entspannung und Konzentration ermöglichen. Viele nützliche Tipps und Hinweise öffnen Ihnen den Blick für neue Wege und Möglichkeiten und die Gewissheit: Konzentriertes Lernen ist lernbar. Dazu ist das Buch sehr verständlich und anregend geschrieben. Ein rundum empfehlenswerter Ratgeber.

Horst Kasper, Müllheim (Baden)

Die Konzentration fördern

Einen neuen Elternratgeber hat Detlef Träbert, Schulberater und langjähriger Autor von BW agrar, herausgegeben: "So lernt mein Kind ganz konzentriert." In seinem Schritt-für-Schritt-Programm gibt er gezielte Tipps für den Schulalltag und für das Lernen zu Hause. Er beschreibt, was Konzentration ist, gibt eine Checkliste zur Suche nach den wichtigsten Störeinflüssen und nennt die Grundbedingungen für Konzentrationsfähigkeit und -möglichkeiten. Auswirkungen von Reizüberflutung und Stress werden verdeutlicht. Der Autor nennt Übungen, um Schulstress abzubauen und sich bei Klassenarbeiten konzentrieren zu können. Das 80-seitige Buch ist im AOL-Verlag erschienen (Nr. X 742), kostet 8,95 Euro und ist in jeder Buchhandlung zu bestellen: ISBN 3-86567-742-8.

Aus: BW agrar - Landwirtschaftliches Wochenblatt, H. 23/2006, S. 32